Krippe zum Abgewöhnen

Vor Kurzem in der Kölner Kirchenzeitung entdeckt!

Na, bei dieser Krippe kann ich verstehen, wenn man sie gleich nach Weihnachten wieder wegräumt. Wozu muss man eigentlich überhaupt eine Krippe aufstellen, wenn man sie dann bis zur Unkenntlichkeit „reduziert“? Dann lieber noch ein bisschen weiter reduzieren und es ganz sein lassen (ganz abegesehen davon, dass ich nicht wissen will, was man für diese Bauklötze bezahlt hat).

„Die Krippe passt sehr gut zu dem transparenten und quaderförmigen Gebäude“

„Gerade durch die Reduktion bietet die Krippe außerdem eine gute Gelegenheit zum Nachdenken darüber, was an Weihnachten wesentlich ist.“

Ah ja! Ehrlich gesagt geht mir die „Reduktion“ allerorten langsam gehörig auf die Nerven. Ich glaube nicht, dass das die ursprüngliche Intention von Krippenspiel und Krippendarstellung ist. Sollte es nicht genau das Gegenteil sein?

Und was ist das Wesentliche? Was sagen mir die kubischen Figuren dazu?

Mir nichts! Gar nichts!

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12 Antworten zu Krippe zum Abgewöhnen

  1. Peter Esser schreibt:

    Also, das soll dich gans sicher verstören und aufschrecken. Oder so.

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  2. Peter Esser schreibt:

    (Außerdem finde ich, daß zu einer Krippe mindestens 2 Hirten gehören.)

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  3. Iris Kammerer schreibt:

    Ich habe so ein Teil in der hiesigen Krippenausstellung gesehen und bloß den Kopf geschüttelt … Ein typischer Fall von „gut gemeint“. Dann doch lieber richtige Ikonoklasie!

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  4. alexius schreibt:

    Jetzt verstehe ich den Klöppelbruch im Kölner Dom.

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  5. alipius schreibt:

    Diejenigen, die für die Krippe verantwortlich sind, entlarven sich selbst durch die beiden von Dir zitierten Sätze. Wann war und ist es jemals notwendig, bei einer „normalen“ Krippenszene erklärende Sätze nachzuschieben? Es ist wie mit einem großen Teil der modernen „Kunst“: Häßlichkeit muß erklärt und rationalisiert werden, um ihr die Aura eines Mysteriums zu verleihen, über das „man spricht“ und – noch wichtiger – um Geld dafür verlangen zu können.

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  6. Braut des Lammes schreibt:

    „Gerade durch die Reduktion bietet die Krippe außerdem eine gute Gelegenheit zum Nachdenken darüber, was an Weihnachten wesentlich ist.“

    Und hätten sie eine richtige aufgestellt, wäre es ganz offensichtlich gewesen: Heute ist uns der Heiland geboren, Christus, der Herr!

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  7. Latina schreibt:

    habe eine sehr lustige geschichte zu dieser krippe geschrieben,sie ist in meiner gruppe: gebete,gedichte und geschichten bei gloria.tv erschienen und kann dort gelesen werden.sie erscheint demnächst dort auch separat zum runterladen unter texte–es sit eine geschichte aus der reihe: das chaoskloster am mons avis…erschienen mit einigen geschichte auf dieser seite–zum rumscrollen bitte die seite 17 anscrollen,da werden die personen erklärt–viel spass damit

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  8. Ralf schreibt:

    Tja, da bin ich doch tatsächlich mal wieder eine Ausnahme: mir gefällt diese Krippendarstellung.

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  9. Paul M. schreibt:

    Ich hätte vermutet, dass diese Schriftquader nur „Platzhalter“ für die noch einzusetzenden, echten Figuren seien!

    Ach, nee … wie schrecklich der Zeitgeist ‚mal wieder wütet!

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