Kurzer Nachtrag zum Bloggertreffen

BlogertreffenZum Bloggertreffen in Erfurt muss ich gar nicht so viel schreiben. Das haben Peter Winnemöller und Andrea – und viele Andere – bereits ausführlich getan. Bei Andrea finden sich auch viele Links zu weiteren Berichten.

Deshalb möchte ich hier nur ganz kurz ergänzen, was für mich wichtig war:

  • Die große Bandbreite an Bloggern und das persönliche Engagement, das dahinter steckt, haben mich sehr ermutigt.
  • Eine kleine katholische Typenlehre trifft es auf den Punkt – genau so wie Peter mit seinen Zeichnungen dazu.
  • Nicht jeder muss alles abdecken. Unsere Vielfalt ist eine große Chance.
  • Ich freue mich darauf, an der Plaßmann-Challenge teilzunehmen.

Und an diejenigen, die Vereinnahmung befürchten: Auch künftig hindert uns niemand, zu schreiben, was uns auf dem Herzen liegt – auch dann nicht, wenn wir uns zusätzlich an „offizieller Seite“ einbringen.

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24 Antworten zu Kurzer Nachtrag zum Bloggertreffen

  1. Pingback: 5 Brote 2 Fische

  2. heiner Dresen schreibt:

    Achtung Falle…. Wenn man die katholische Typenlehre anklickt, kommt man entweder auf die Seite des konservativen Vatican Magazine – funddamentlistisch und dumm – zumindest in den kurzen Zeilen, die ich gelesen habe, oder man/frau wird auf auf die FAZ am Sonntag verwiesen, wo sich dieser Artikel kaufen läßt. Verständlich, da der Autor ja auch verdienen muß. Gruß von Niederhein, Heiner Dresen

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    • Henrica schreibt:

      Danke für den Hinweis auf den veralteten Link. Ich habe die Verlinkung nun gelöscht, nachdem sie jetzt ins Leere geht. Es gibt allerdings keinen Grund, den Link als Falle zu bezeichnen. Das impliziert Täuschungsabsicht, die nicht vorhanden ist. Die undifferenzierte Diffamierung des Vatikam-Magazin als „funddamentlistisch und dumm“ möchte ich auch keinesfalls unwidersprochen hier stehen lassen. Für Sachargumente bin ich immer zu haben.

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  3. heiner Dresen schreibt:

    „darunter Namen wie Pro Familia (Sie wissen schon, der Laden, der Gebärmutterinhalt entfernt, damit viel Geld verdient, aber gleichzeitig Frauen zum Leben hin berät, also so etwas wie eine weltanschauliche Wollmilchsau)…“ Ein Zitat aus dem Magazin. Mehr dazu im Artikel „Gut Ding will Weile haben…“ Titelthema 100 /2015
    Die Zulassung von Wiederverheirateten im Einzelfall zu den Sakramenten hätte zur Folge, die Wahrheit des Versprechens vor der ersten Ehe auf dem Altar des Individualismus zu opfern
    Robert Spaemann. Aus dem Beitrag: „Von der Heiligkeit der Eucharistie“
    Lesen sie bitte die beiden Artikel und sie werden verstehen, was ich mit fundamentalistisch und dumm meine.
    Vielleicht – ich hoffe nicht – gehören sie zu den Abonnenten des Magazin, dann müssten sie mich natürlich für unsachlich halten.
    Was die Falle angeht, beziehen sie es bitte nicht auf sich. Sie sind nicht die Einzige, die auf den guten Artikel der Typenlehre hinweist und den Link nennt. Ich denke eher das Magazin hat diese Falle aufgestellt.

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    • Henrica schreibt:

      Dass nach etwa einem Jahr ein Artikel des Magazins nicht mehr online ist, kann schon einmal vorkommen. Als Falle würde ich das immer noch nicht bezeichnen.
      Zu den Inhalten des Magazins: Bisher habe ich nur sehr vereinzelt Artikel gelesen, aber was Sie hier zitieren steht inhaltlich nicht außerhalb der kirchlichen Lehre und sprachlich nicht jenseits der akzeptablen Bandbreite. Vielleicht erklären Sie mir mal, wie genau Sie ‚fundamentalistisch‘ definieren.
      Und was die Dummheit betrifft… Ein Magazin kann nicht dumm sein, höchstens die Autoren. Das würde ich aber weder von einem profiilierten Philosophen wie dem zitierten Robert Spaemann behaupten, noch von anderen dort publizierenden Autoren, die ich zufällig aus anderen Zusammenhängen kenne.
      Es mag ja sein, dass man einzelnen Artikeln und Positionen mal mehr, mal eher weniger zustimmmt, aber deshalb gleich ein ganzes Magazin mit allen seinen Ausgaben als fundamentalistisch und dumm zu bezeichnen…

      https://weihrausch.wordpress.com/2015/08/24/lagerbildung-oder-wer-polarisiert-hier-eigentlich/

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  4. heiner Dresen schreibt:

    Ich stelle fest, dass sie jetzt spitzfiindig werden.
    Natürlich ist ein Magazin nicht dumm, sondern seine Autoren und dieser Artikel von Robert Spaemann ist einfach dumm, auch wenn er ein profilierter Philosoph ist.
    Ich habe nicht gesagt. dass ich alle Ausgaben für dumm erkläre. Ich habe von den kurzen Zeilen gesprochen, die ich gelesen habe. Wenn sie schon spitzfindig an meine Zeilen gehen, dann sollten sie das auch bemerkt haben.
    Ich habe auch nicht gesagt, dass da etwas außerhalb der Lehre steht
    Gruß von Niederrhein!

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Nunja, Sie werfen hier zwei Eigenschaftswörter in den Raum, unter denen sich jetzt jeder vorstellen kann, was er will. Das erleichtert den Diskurs nicht gerade.
      Mich interessiert übrigens immer noch, was Sie genau unter ‚fundamentalistisch‘ verstehen.

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      • heiner Dresen schreibt:

        Fundamentalistisch ist zum Beispiel eine Zeitschrift, die das , was sie sagt oder schreibt als einzige Wahrheit akzeptiert und diese einfordert gegen alle anderen Meinungen oder Wahrheiten.
        Manche Fundamentalisten scheuen sich nicht davor, ihrer Überzeugung mit Intoleranz und sogar mit Gewalt durchzusetzen.

        I

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        • Henrica Hannah schreibt:

          Dann ist ‚fundamentalistisch‘ eine starke Bezeichnung für eine Zeitschrift, in der es zwar offensichtlich pointierte Artikel gibt, aber insgesamt doch recht unterschiedliche Autoren schreiben. Das Einstehen für eine Überzeugung – in diesem Fall für die Lehre der Kirche – ist nun nicht gleich fundamentalistisch. Da träten dann die meisten sogenannten ‚reformorientierten‘ Kreise deutlich fundamentalistischer auf – nehme ich zumindest so wahr.

          Und von Nähe zu Gewalt müssen wir hier erst gar nicht reden.

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  5. heiner Dresen schreibt:

    „Fundamentalistisch“ und „poinitert“, da driften zwei Meinungen völlig auseinander. Das hätte mir schon auffallen müssen, als ihr ihren Hinweis auf die Webite der Priesterbruderschaft St. Petrus las.

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Ich verlinke zur Charismatischen Erneuerung genauso wie zur Priesterbruderschaft St. Petrus als auch zur ökumenisch ausgerichteten Hochkirchlichen St. Johannes-Bruderschaft (zu der ich selbst auch gehöre). Dieses Denken in Lagern ist mir reichlich fremd. Werde ich vermutlich nie verstehen.

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  6. heiner Dresen schreibt:

    Das hat mit Lagern nichts zu tun sondern nur mit Gesinnung. Und sie unterstützen mit ihrer Verlinkung Gesinnungen und sollten daher aufpassen, wen sie unterstützen. Aber das wissen sie ja selbst am besten.

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Ich wüsste auch nicht, was es an der Petrusbruderschaft auszusetzen gäbe. Ich kann mit dem, was ich dort vorfinde, ganz gut leben. Jedenfalls erlebe ich da oft mehr Toleranz und ehrliches Interesse an anderen Sicht- und Zugangsweisen, als bei vielen Gruppierungen, die sich die Toleranz groß auf die Fahnen schreiben.

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  7. heiner Dresen schreibt:

    Damit haben sie sich selbst geortet, eine angeblich ökumenisch, charismatische Frau, die ein Herz hat für Traditionalisten, die das 2. Vatikanum immer noch in Frage stellen.
    Sorry, da bin ich dann raus.

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Also Bitte, Sie tun ja gerade so, als hätte ich meine Positionierung verschwiegen. Da reicht doch ein Blick unter „Über mich“ (https://weihrausch.wordpress.com/ueber/), um meine Verortung zu erkennen. Es mag ja sein, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass das geht, aber es gibt nun einmal unzählige Nuancen in der einen Kirche, die sich nicht einfach in Schubladen stecken lassen.
      Und was heißt hier ‚angeblich(!) ökumenisch‘? Tatsache ist, dass ich gerade als Schwester in eine ökumenisch orientierten Gemeinschaft aufgenommen wurde – als römisch-katholische Christin sogar eher in der Minderheit. Meine Verortung verstecke ich weder vor der Petrusbruderschaft noch vor der St. Johannes-Bruderschaft. Das brauche ich auch gar nicht. So intolerant sind die nämlich nicht. (https://weihrausch.wordpress.com/2013/10/06/ungebahnte-wege-gehen/)
      Apropos II. Vatikanum: Ich habe nirgends so viele (wertschätzende) Vorträge über die Texte dieses Konzils und so viele Zitate dieser Texte gehört, wie im Umfeld der Petrusbruderschaft. Merkwürdig, dass ich dort, wo ständig das Schlagwort „das(!) Konzil“ im Munde geführt wird nur so selten etwas über die tatsächlichen Texte zu hören bekomme.

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  8. heiner Dresen schreibt:

    MAN/FRAU will nur das sehen, was ER/SIE sehen will…. In diesem Sinn bleiben sie weiter so naiv…

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  9. heiner Dresen schreibt:

    Ich nenne das nicht naiv, das ist es. Und wenn sie noch so sehr darüber lachen können, das sei ihnen unbenommen. Aber vielleicht merken sie es ja doch eines Tages.

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Sie kommen ja recht schnell zu feststehenden Urteilen zu Veröffentlichungen, Organisationen und Menschen, die Sie kaum kennen: Das Vatikan-Magazin ist fundamentalistisch und dumm, die Petrusbruderschaft inakzeptabel und ich bin naiv.
      Ist das die Toleranz, die Sie sich vorstellen?

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  10. heiner Dresen schreibt:

    Vorsicht!!!!! Nur, weil ich sie für naiv halte, bin ich nicht intolerant. Nur, weil ich das Magazin für fundamentalistisch und dumm halte, bin ich nicht intolerant. Das wäre ich dann, Hebel in Verbindung setzten würde, damit sie ihren Blog schließen müssten und das Magazin eingestellt werden müsste.
    Im Gegenteil: Schreiben sie weiter!!!
    Intolerant bin ich nur bei der Bruderschaft. Und keine Bange: Auch ich kenne ein paar von den Gestalten.

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    • Henrica Hannah schreibt:

      Sie scheinen für sich selbst andere Grenzen festzulegen für das, was Intoleranz genannt werden kann als für Andere.
      Und von welcher Bruderschaft sprechen Sie? Ich habe Kontakt zu zwei(!) Bruderschaften. ‚Gestalten‘ habe ich da übrigens keine angetroffen, nur Priester, Seminaristen, Schwestern und Brüder – kurz Christen.

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  11. heiner Dresen schreibt:

    Gut, mögen sie weiter so denken, leben und handeln. Ich werde jetzt intolerant und beende das Gespräch mit ihnen.

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