„Wenn…“

termine2Wenn …

  • diese Arbeit erledigt ist,

  • der Berg abgearbeitet ist,

  • ich diese Stellung, dieses Ansehen, dieses Auto habe,

  • ich Urlaub habe,

  • ich in Rente bin,

  • ich dies oder das erreicht habe,

  • ich mir dieses oder jenes leisten kann,

  • die Kinder älter sind,

  • ich diesen oder jenen nicht mehr sehen muss,

  • die Umstände anders sind,

◊◊◊◊◊

dann …

  • werde ich mir Zeit zum Gebet nehmen.

  • werde ich mir mehr Stille gönnen

  • werde ich Ruhe haben

  • werde ich Frieden finden

  • werde ich diesen oder jenen besuchen

  • werde ich Freundschaften knüpfen und pflegen

  • werde ich mich für andere einsetzen

  • werde ich mein Hobby wieder pflegen

  • werde ich die Natur genießen können

  • beginne ich zu leben.

◊◊◊◊◊

DU NARR!

Lukas 12, 19 – 20a (EÜ): „Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens. Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! …“

Die Freiheit, da ist keine Not:
Wohin man sieht, schlägt sie wer tot.
Doch wie die Freizeit totzuschlagen,
muss man den Leuten eigens sagen.

Eugen Roth

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Das Land lag brach

„Da ging das Wort in Erfüllung, das der Herr durch den Mund Jeremias verkündet hatte. Das Land bekam seine Sabbate ersetzt, es lag brach während der ganzen Zeit der Verwüstung, bis siebzig Jahre voll waren.“
(2. Chr. 36, 21)

An dieser Stelle der Lesung bin ich heute hängen geblieben: Gott selbst sorgt dafür, dass das Land Ruhe bekommt. So wie beim Manna in der Wüste, ist der Bruch des Sabbats wegen des Gewinns letztlich völlig nutzlos.

Für mich ist das gerade für die Fastenzeit eine gute Erinnerung – genau wie der Satz, der mir ebenfalls dazu eingefallen ist:

„Wer sich nie Zeit nimmt für seine Gesundheit,
wird sich Zeit nehmen müssen für seine Krankheit.“
(Jörg Müller)