Brannte uns nicht das Herz…?

„Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. …

Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?“

(Lukasevangelium 24, 27 + 32)

„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch“ (Hesekiel 36, 26)

Das Land lag brach

„Da ging das Wort in Erfüllung, das der Herr durch den Mund Jeremias verkündet hatte. Das Land bekam seine Sabbate ersetzt, es lag brach während der ganzen Zeit der Verwüstung, bis siebzig Jahre voll waren.“
(2. Chr. 36, 21)

An dieser Stelle der Lesung bin ich heute hängen geblieben: Gott selbst sorgt dafür, dass das Land Ruhe bekommt. So wie beim Manna in der Wüste, ist der Bruch des Sabbats wegen des Gewinns letztlich völlig nutzlos.

Für mich ist das gerade für die Fastenzeit eine gute Erinnerung – genau wie der Satz, der mir ebenfalls dazu eingefallen ist:

„Wer sich nie Zeit nimmt für seine Gesundheit,
wird sich Zeit nehmen müssen für seine Krankheit.“
(Jörg Müller)

Beschirmt!

Aus den Texten der heutigen Messe (im außerordentlichen Ritus):

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.»
Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue.

(Psalm 91, 1-4)