Schluss jetzt? Weiter geht’s!

Nein, es ist nicht komplett Schluss, sondern nur hier!

Nach 5 Jahren und knapp 75.000 Zugriffen habe ich mir nun endlich ein Herz gefasst und den Blog auf die eigene Domain umgezogen. Bitte passt Feed-Reader und/oder Blogrolls entsprechend an. Künftig geht es nahtlos weiter unter:

weihrausch.gnadenvergiftung.de

oder kurz

www.gnadenvergiftung.de / www.weihrausch.net

für Feed-Reader:

http://weihrausch.gnadenvergiftung.de/feed/

 

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Es fehlen die Worte

Die Ereignisse der Silvesternacht – hier in Köln und auch in anderen Städten – lassen mich im doppelten Sinn sprachlos zurück. Zum einen ist es einfach schwer zu verstehen, was da am Hauptbahnhof geschehen ist. Und es ist genau so schwer zu verstehen, dass offenbar bekannte Informationen nur tröpfchenweise berichtet werden.

Zum anderen fehlen die Begriffe, das zum Ausdruck zu bringen, was ich denke. Also, sie fehlen nicht wirklich, sondern sie sind so gründlich mit einer mißliebigen politischen Ausrichtung in Verbindung gebracht worden, dass sie für normale Äußerungen „verbrannte Erde“ sind.

Den „besorgten Bürger“ z.B.  finden wir nur noch in Anführungszeichen, als ob diese Sorge grundsätzlich vorgeschoben wäre. Wie soll man denn nun ausdrücken, dass man sich nun einmal Sorgen macht angesichts dessen, was da passiert ist?

Dass man der mangelnden Information nicht traut, die es da offensichtlich gegeben hat, kann man auch nicht ausdrücken, ohne allzu schnell mit denen in einen Topf geworfen zu werden, die den Begriff „Lügenpresse“ im Diskurs nutzen. Aber ich weiß auch nicht, wie ich eine Presse nennen soll, die statt vierte Macht im Staat zu sein und objektive und relevante Information zu bieten, anscheinend freiwillig die Gesinnungs-Nanny für gute Staatsbürger spielt.

In der letzten Zeit wurde so gründlich Sprache an den Pranger gestellt, dass es schwierig geworden ist, Anfragen zu stellen oder moderate Kritik zu äußern, weil damit sofort eine lange Assoziationskette ausgelöst wird, die verhindert, dass die eigentlichen Inhalte überhaupt wahrgenommen werden. Von Ernstnehmen will ich erst gar nicht reden.

Gerade heute habe ich wieder ein beredtes Beispiel dafür gefunden: „Wahrheit ist ein zartes Gut“ (Spiegel Online) – Der ganze Beitrag besteht fast ausschließlich aus suggestiven Fragen, Zuschreibung von Argumentationsmustern und Anstoßen von Assoziationsketten.

Der Demokratie und der Meinungsfreiheit tut man damit keinen Gefallen. Aber „das wird man ja wohl mal sagen dürfen“ ist ja auch schon länger „verbrannte Erde“.

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Das Wort ist Fleisch geworden …

… nicht Buch!


 

troesten

Facebook-Fund

Eigentlich finde ich diese Cartoon-Reihe meist ziemlich gelungen, aber mit der Bild-Aussage oben habe ich doch massive Probleme.

Schade, dass gerade kurz nach Weihnachten, wo wir die Menschwerdung Christi gefeiert haben, der Trost (und die Person) Gottes durch ein Buch repräsentiert werden – so wichtig die Bibel auch sein mag. Von meinem Empfinden her grenzt die Aussage der Zeichnung an „eingebildeten Trost“ oder Autosuggestion – genau das Gegenteil dessen, was worum es eigentlich gehen soll:

Ich selbst werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet.“
(Jesaja 66, 13)

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Oh, Du min Köln am Rhing

Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können.

Geistliches Schatzkästchen

Ja, ich liebe Köln, obgleich ich mir im Moment nicht vorstellen kann, was da in der Silvesternacht geschehen ist.

Am Montag abend – also erst vier Tage später – tauchte bei mir, die ich fast 1500 km weiter südlich lebe, erstmalig ein Link auf Facebook auf, zu einem Zeitungbericht der Geschehnisse. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht mitbekommen, dass wohl die ARD, nicht aber das ZDF über die Vorfälle berichtet hatte. Auch eine Merkwürdigkeit in dem Geschehen.

Dieses Schweigen der Medien liegt aber nicht daran, dass ich hier in Albanien keine Nachrichten bekomme. Es lag daran, dass nicht berichtet wurde. Und das ZDF berichtete selbst am Montag nocht nicht!  – Inzwischen ist es ein Vorfall, der es in die tägliche internationale Berichterstattung geschafft hat, und offenbar konnte man ihn nach Berichten in den Sozialen Medien nicht mehr verschweigen!

Am selben Abend unterhielt ich mich mit einigen Freunden und sagte…

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5. Blog-Geburtstag – ein halbes Jahrzehnt

GeburtstagHätte WordPress mich nicht daran erinnert, es wäre mir gar nicht aufgefallen: heute vor genau 5 Jahren habe ich mit dem Bloggen angefangen. Wer hätte gedacht, dass ich so lange dabei bleiben würde? Ich selbst ehrlich gesagt nicht!

Zum ersten Blog-Geburtstag schrieb ich: „Und nach einem Jahr denke ich, dass ich wohl erstmal weitermachen werde. Freut mich, ein Teil der Blogoezese zu sein – wenn auch ein eher kleines Licht. 🙂“ Heute sieht es nicht anders aus.

Es gibt immer noch Leute, die meinen Blog lesen, es gibt Leute, die meinen Blog immer noch lesen und die Leserschaft scheint sich sogar zu vergrößern. Darum ist hier die Stelle, einmal herzlich allen Lesern und Kommentatoren zu danken: Ohne euch wäre das ein ziemlich einsames und sinnloses Unterfangen!

Bei der Gelegenheit wünsche ich allen noch ein

gutes und gesegnetes
Neues Jahr 2016!

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2015 im Blog-Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.


Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 16.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Was frau so geschenkt bekommt

Die Weihnachtstage sind vorbei und die Geschenke ausgepackt. Auch wenn es an Weihnachten natürlich in erster zweiter und dritter Linie um Anderes geht als um Geschenke, freut man sich doch darüber. In diesem Jahr waren es vor allem die vielen unerwarteten Geschenke, über die ich mich besonders gefreut habe.

Heute kam dann auch noch eine Lieferung, mit der ich nur teilweise gerechnet habe. Mein „großer Bruder“ hat mir noch etwas zukommen lassen. Und was schenkte ein großer Bruder der kleinen Schwester? Toner-Kartuschen für meinen neuen Farblaser-Drucker (wie vermutet) und …

… einen Drehmomentschlüssel (völlig unerwartet)😀

Drehmomentschluessel

Und das Ganze nur, weil wir uns letzte Woche kurz übers Reifenwechseln unterhalten hatten. Genial!

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