Singen auch an Weihnachten

notenblaetterSchrieb ich kürzlich vom Singen im Advent?

Mir scheint, ich selbst habe in der Weihnachtszeit deutlich mehr zu singen. Dass die Oekumenische Choralschola, in der ich mitsinge, an Epiphanie singt, stand schon recht lange fest. Dass ich dann eventuell auch etwas solistisch beitrage, habe ich mir gestern höchstselbst eingebrockt. Auch mein solistischer Einsatz an Heiligabend in der Christmette in Wigratzbad ist schon etwas länger in Planung. Offenbar fand aber jemand, die 2 Wochen dazwischen seien dann doch ein bisschen lang. Gerade kam nämlich die Anfrage, ob ich am 3. Dezember nicht auch noch in der Messe die zweite Hälfte der „Choralschola“ bilden möchte.

Drei verschiedene Gesangseinsätze an drei verschiedenen Kirchen, schön abwechselnd Köln – Wigratzbad – Köln. Na, dann hoffen wir mal, mir bleiben die Erkältungen vom Hals. So langsam sollte ich mir wohl den hl. Blasius und die hl. Cäcilia zu Freunden machen … 😀

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Gar nicht so einfach

Graduale2Nach nunmehr 10 Jahren bin ich im alten Ritus – äh, in der ‚außerordentlichen Form des Römischen Ritus‘ – eigentlich zuhause. Wenn ich in der Bank sitze – knie – stehe, ist mir der Ablauf und auch das Singen der gleichbleibenden Teile (Ordinarium) ganz selbstverständlich.

Ganz anders sah es allerdings heute aus, als ich auf der Empore stand und für den Choral verantwortlich war. Genauer gesagt: Ich war die ‚Schola‘. Jetzt lag es an mir, das ‚Vidi aquam‘, Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei anzustimmen – möglichst zum richtigen Zeitpunkt. Lag es an der neuen Perspektive, der Verantwortung, der Aufregung? Ich war mir jedenfalls plötzlich gar nicht mehr so sicher, wann ich ‚dran‘ war. Und eigentlich vertraute Gesänge waren auch plötzlich gar nicht mehr so vertraut und selbstverständlich.

Es ist letztlich (fast) alles gut gegangen. Aber mein Respekt für diejenigen, die sich für diesen Dienst zur Verfügung stellen, ist gewachsen. Was aus der Kirchenbankperspektive normal und offensichtlich ist, ist es nicht automatisch auch, wenn man selbst dafür die Verantwortung trägt. Wieder was gelernt!

Beim nächsten Mal wird es dann hoffentlich etwas souveräner.

Graduale1

Gesungene Komplet aus dem Priesterseminar Wigratzbad

Vor kurzem habe ich in den Infos der Konfraternität St. Petrus gesehen, dass sich neuerdings auf der Website Audioaufzeichnungen der Komplet aus dem Priesterseminar in Wigratzbad finden. Eine wirklich schöne Idee!

Falsch verstanden am Kaffeetisch

Ich sage, ich singe in einer Choralschola
Mein Nachbar versteht Koranschule

😀

Schon interessant, dass der Begriff ‚Choralschola‘ hier offenbar deutlich unbekannter ist als ‚Koranschule‘.

Gregorianischer Choral ist übrigens unter anderem das, was man im vorherigen Posting auf den YouTube-Videos hört – für die, die es nicht kennen. 😉

Heute vor fünf Jahren…

… fand meine Firmung statt – „sub conditione“, weil die Firmung im Alter von 12 Jahren ziemlich sicher ungültig war.

Das Ganze verlief in einem eher ungewöhnlichen Ramen: In Schellenberg (Liechtenstein), im außerordentlichen Ritus, in der Privatkapelle von Erzbischof Haas, mit anschließender Messe – mit insgesamt 4 Leuten als Choralamt.

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(Der Priester, der mich vorbereitet hatte, war mit dabei und fungierte in Personalunion als Ministrant, Choralschola und Fotograph 🙂 )